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Wärme und Begleitung geben

An vielen Spitälern und Kliniken hat das Palliative-Care-Konzept – oder einfach: die Sterbebegleitung –  in den letzten Jahren Einzug gehalten. Anstelle des Ziels, einen Patienten oder eine Patientin raschmöglichst geheilt zu entlassen, tritt die Begleitungsarbeit für den sterbenden Menschen. Er ist es, der im Mittelpunkt steht mit seinen sozialen, seinen körperlichen wie auch mit seinen geistig-seelischen Bedürfnissen. Was bedeutet das konkret?

Das Palliative-Care-Konzept hat in den letzten Jahren in Europa eine grosse Entwicklung durchgemacht. In der Schweiz gibt es ein breites Angebot an Seminarien, um Fachleute auszubilden. In Deutschland und Österreich gibt es seit kurzem anerkannte Weiterbildungen in Palliativmedizin für praktizierende Ärzte und Ärztinnen. Palliative Care umfasst alle Bereiche von Medizin, Pflege, sozialer Betreuung und bezieht die Angehörigen mit ein. Im Ursprung bedeutet “Palliativ” “Ummanteln”, ein interdisziplinäres Team legt gleichsam einen Mantel um die sterbende Person, gibt ihr Wärme und Begleitung.

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Ziele der Palliativmedizin

  • Kompetente Kontrolle der Schmerzen und Symptome.
  • Integration der psychischen, sozialen und geistig-seelischen Probleme.
  • Durch zeitbegrenzte Rehabilitation, Wiederherstellung bzw. Erhaltung der Selbständigkeit kann der Patient bis zum Tode so aktiv und kreativ wie möglich bleiben.
  • Patienten und Angehörige gleichermassen betreuen.
  • Unterstützung der Angehörigen, sowohl während der Erkrankung wie beim Sterben des Patienten und in der Zeit danach.
  • Arbeit im multiprofessionellen und interdisziplinären Team.

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www.medienbuero.ch | 15.06.09 
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