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Anthroposophische Kliniken und Spitäler

Sterbebegleitung, wie sie auf dieser Website in ihren zahlreichen Formen und Dienstleistungen dargestellt wird, gehört an den anthroposophischen Kliniken und Spitälern sowie an zwei Spitalabteilungen in der Schweiz zum medizinischen und therapeutischen Angebot. Hier die Kurzportraits der sechs Institutionen:

 

Die Ita Wegman Klinik in Arlesheim/BL ist das anthroposophische Akutspital der Nordwestschweiz (mit Allgemeiner Abteilung, also Kostendeckung durch die Grundversicherung für Einwohner im Kanton BL oder mit Zusatzversicherung "Allgemeine Abteilung ganze Schweiz"). Sie ist ein öffentliches Spital mit 63 Betten. Die moderne Schulmedizin wird hier durch den menschenkundlichen und geisteswissenschaftlichen Ansatz der Anthroposophie erweitert und ergänzt –  sowohl in der Diagnose als auch in Behandlung, Pflege und Therapie. Die Klinik verfügt über einen 24-Stunden-Notfalldienst. Die Fachgebiete: Geburtshilfe, Innere Medizin, Kardiologie, Kinderheilkunde, Psychiatrie und Mutter-Kind-Hospitalisation. Es werden auch ambulante und teilstationäre ärztliche und therapeutische Behandlungen durchgeführt. In der Ita Wegman Klinik wird Wert auf eine würdige Begleitung Sterbender gelegt. Nach dem Tod verbleibt eine Patientin, ein Patient noch drei Tage in der Klinik, was ermöglicht, schrittweise Abschied zu nehmen.

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Die Lukas Klinik in Arlesheim/BL ist eine Spezialklinik für Tumorpatienten und ein anerkanntes Akutspital mit zurzeit 46 Betten (mit einer Allgemeinen Abteilung, also einer Kostendeckung durch die Grundversicherung). Sie macht sich zur Aufgabe, nicht nur die körperliche, sondern auch die seelisch-geistige Situation des erkrankten Menschen zu berücksichtigen, basierend auf den Erkenntnissen der anthroposophisch erweiterten Medizin. Danach wird der Tumor, also die nachweisbare Zellveränderung, als Symptom einer Gesamterkrankung angesehen. In diesem Sinne werden alle Therapien, die auf die unmittelbare Zerstörung des Tumors gerichtet sind –  so sinnvoll sie im einzelnen Fall sein mögen – als ergänzungsbedürftig betrachtet. Bei der medikamentösen Behandlung steht das Mistelpräparat Iscador im Mittelpunkt.

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Das Paracelsus-Spital in Richterswil/ZH ist ein Akutspital mit öffentlichem Leistungsauftrag der Kantone Zürich und Graubünden zur Grundversorgung mit Komplementärmedizin (Kostendeckung durch die Grundversicherung). Es hat 48 Betten und bietet die Fachgebiete Innere Medizin, Geburtshilfe und Gynäkologie, Chirurgie und Urologie sowie eine Notfallstation an. Die Spezialpraxen und verschiedene Therapien können auch ambulant genutzt werden. Schulmedizinisches und chirurgisches Wissen sind die Basis für Diagnose und Behandlung, ergänzend dazu werden gezielt komplementärmedizinische Therapien und Heilmittel angewandt – insbesondere der anthroposophischen Medizin. Sterbenden Menschen gilt eine besondere Sorgfalt. Schmerzlinderung gehört zur Palliativpflege genauso wie Betreuende, die sich Zeit nehmen für Gespräche, Einreibungen, Therapien und die Begleitung von Angehörigen. Damit erleichtern sie ein Sterben in Würde. Der intime Aufbahrungsraum des Spitals lässt Angehörige in Ruhe Abschied nehmen.

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Weitere Adressen mit anthroposophischer Medizin:

Das Regionalspital Emmental im bernischen Langnau i.E. bietet eine Abteilung für Komplementärmedizin an. Das Pionierprojekt wurde 2000 mit dem SNE- Förderpreis für Zusammenarbeit zwischen Naturheilkunde und Schulmedizin geehrt und hat sich als eigenständige Abteilung etabliert, ergänzt durch eine Psychosomatik-Station und durch das Angebot einer komplementären Palliativpflege. Aus dem Wissen um die Verwandlungsprozesse beim Sterben leitet die Komplementärmedizin eine breite Palette von medikamentösen und pflegerischen Behandlungen und Hilfestellungen ab – Sterbebegleitung hat an dieser Abteilung deshalb einen besonderen Stellenwert.

Casa di Cura Andrea Cristoforo, Ascona, ist  das Kurhaus in der Schweiz auf anthroposophischer Grundlage –  mit ärztlicher und pflegerischer Betreuung sowie therapeutischem, sozialem und kulturellem Angebot. Nach dreijährigem Umbau wurde das Haus 2005 neu eröffnet. Indikationen: Rekonvaleszenz, Erholung nach Operationen oder Krankheiten, Erschöpfungszustände, Krebsnachsorge. Heilanwendungen: Physiotherapie, Bäder, Wickel, Rhythmische Einreibungen, Rhythmische Massage, Heileurythmie, Künstlerische Therapie, Biographiearbeit. Zimmer in verschiedenen Farben, die Küche vereint mediterranen Genuss mit rein biologischen und vollwertigen Produkten. Auch ein Ort für gesunde Ferien.

Das Ospidal Engiadina Bassa in Scuol verfügt über eine Abteilung für Komplementärmedizin, die ergänzt wird durch Palliative Care. Die ganzheitliche Betreuung basiert auf dem anthroposophischen Menschenbild und soll die konventionelle Medizin ergänzen. Schwerpunkte bilden die anthroposophische Krebstherapie, Naturheilverfahren wie Phytotherapie und Homöopathie sowie äussere Anwendungen. Darüber hinaus werden Heileurythmie, Strömungsmassagen nach Dr. med. Pressel, biologische Vollwert-Ernährung, Hilfe in Lebenskrisen und perioperative Betreuung angeboten. Sterben in Würde und Autonomie ist ein besonderes Anliegen der Palliative Care des Ospidal Engiadina Bassa.

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www.medienbuero.ch | 06.05.10